Senioren im Wedding


 ist eine Webseite von und für Senioren, die in Wohnanlagen im Weddinger Norden wohnen.
Der Schwerpunkt liegt aktuell bei den Mietern der Stiftung Hospitäler zum Heiligen Geist und St. Georg (siehe Menü, Rubrik "Über uns").

 Wir wollen hier unsere Sicht zur Wohnsituation dokumentieren und die Möglichkeiten der Vernetzung älterer Menschen nutzen, damit sie besser informiert werden und ein unbedrohtes und geborgenes Leben in einer ruhigen und geschützten Wohnanlage führen können. Ein aktives, selbstbestimmtes und zufriedenes Leben sollte auch im Alter mit seinen vielen Beschwerungen möglich sein.

Unsere Geschichte

Wir wollen auch im Alter selbstbestimmt leben und nicht in ein veraltetes Konzept gepresst werden. Dafür setzen wir uns ein. Auch gegen Widerstände und zunehmend öffentlich. Es ist schon viel passiert und damit es jeder, den es interessiert, nachlesen kann, haben wir es dokumentiert (siehe Menü, Rubrik "Historie").

Unsere Arbeit

Wir arbeiten zielstrebig und kontinuierlich an der Wahrnehmung unserer Bedürfnisse. Dabei sind wir stets offen gegenüber neuen Formen des Protests gegen die Diskriminierung alter Menschen. Wir sind dialogbereit und sachorientiert, um die Lebensverhältnisse der Bewohner zu verbessern.  

Unsere Forderung

Wir wollen unser Wohnumfeld aktiv mitgestalten und in Entscheidungen einbezogen werden. Wer vorgibt, sich um  alte Menschen zu kümmern, muß auch ihre Stimme hören und mit ihnen einen Dialog führen!
 
"Sorgt für die müden Alten" wird von den Entscheidungsträgern schon lange als nicht zeitgemäße Bevormundung praktiziert; dies ist ein paternalistischer Anachronismus. "Verbessert die Lebenssituation gemeinsam mit den Senioren" lautet unsere Forderung an die Verantwortlichen. 

Dialog und Mitsprache


Städtische Wohnungsgesellschaften in Berlin sind verpflichtet, Mieterbeiräte einzurichten, damit die Mieter Gehör finden und beteiligt werden.

Es ist befremdlich, dass kirchliche Gesellschaften hier weit hinter denen des Landes zurückbleiben; unser Verwalter, die Ev. Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS) und unsere Stiftung finden derartiges jedenfalls überflüssig. Wie passt das zum gesellschaftlichen und kirchlichen Anspruch auf Teilhabe ?

Dabei hatte unsere Stiftung früher einen Mieterbeirat; dieser ist aus Protest zurückgetreten, weil er sich ständig übergangen sah.

HWS und Stiftung vermeiden seit Jahren jegliche Beteiligung und den Dialog mit den Mietern, selbst bei schwerwiegenden Problemen und weitreichenden Entscheidungen. Gemeinschaftliche Erklärungen und Schreiben von Mietern werden ignoriert (vgl. Rubrik "Historie").

Auch das immer prekärer werdende Wohnumfeld erfordert aktives Handeln der Verwaltung unter Einbeziehung der Bewohner auf Augenhöhe. 

 Ich will meine Ruhe haben und nicht Verständnis für alle Verhaltensauffälligen.

Vox Populi


Wenn das nicht bald mal besser wird, kürze ich die Miete.

Arno Nüm


Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt.

Berliner Nachwuchsband


Wir sollen Strom sparen und das Licht lässt sich nicht ausschalten. Kannste Dir nicht ausdenken. 

Mario B.


Dit reisst keener vom schwarzen Brett!

Kalle Klabufke


 Der heilige Geist wird die nächsten Einbrüche nicht verhindern.

Ronald R.


Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.

Seniorin H.


Wir können unsere Inhalte mindestens genau so gut darstellen, wie unser Vermieter.

Herr S. aus B.


Ich finde es cool, dass die Senioren sich mit neuer Technik beschäftigen und auch im Internet sichtbar sind.

Dorothé Albrecht


Müssen wir uns erst irgendwo festkleben, bevor man mit uns spricht?

Ria Reiser


Neuigkeiten

Hier sind Sie richtig, wenn es was Neues gibt! Schreiben Sie uns auch gerne an, wenn Sie eine Neuigkeit erfahren haben, die für Ihre Nachbarn interessant ist.

Neue Mitarbeiterin als Objektverwalterin

Seit Anfang des Jahres 2023 hat die Wohnanlage eine neue Objektverwalterin. Diese zeigt sich sehr engagiert, freundlich und zuverlässig. Dadurch ist ein guter, neuer Ansatz entstanden. Wenn jetzt noch die Chefs mitziehen... 


Gymnastikraum in der Osloer 78

Der bisher kaum genutzte und veraltete Gymnastikraum in der Osloer Str. 78 ist aufgrund des ehrenamtlichen Engagements einer neuen Mieterin mit Unterstützung der neuen Verwalterin hergerichtet worden. Hier ist nun neues Leben eingekehrt, der Raum wird mehrmals in der Woche für Seniorengymnastik der Bewohner genutzt. Dieses Beispiel sollte Schule machen.


 

Die Erneuerung der Fahrstühle in der Wohnanlage ist erfreulicherweise mit Ende des Jahres 2024 abgeschlossen worden

Bis Mitte 2024 wurde die Erneuerung der Fahrstühle in den Häusern Osloer Str. 78, Reinickendorfer Str. 59, 59 A, 59 B sowie der Iranischen Str. 6 a abgeschlossen.
Im letzten Quartal 2024 wurden die Fahrstühle der Häuser Osloer Str. 76 und 77 erneuert.

Neben der Freude über die abgeschlossenen Arbeiten ist jedoch festzustellen:

An einigen der neuen Fahrstühle (Reinickendorfer Str. 59 und 59 A, Osloer Str. 78) kam es bereits  zu Problemen: Geräuschentwicklungen und Ausfälle, die  Reparaturen erforderlich machten.
Die versprochenen Unterstützungsangebote für die Häuser, die längere Zeit ganz ohne Fahrstuhl waren, waren nicht ausreichend bzw. in verschiedener Hinsicht nicht praxistauglich. Die versprochene ("bescheidene") Mietminderung gab es auch nicht überall, wie zugesagt, unaufgefordert.  


 Neue Nutzung der
Cafeteria in der Osloer 78

Seit dem 15.11.2023 findet Mittwoch nachmittags ein Spieletreff (Karten- und Brettspiele) in der Cafeteria statt.

Die Verwalterin ist auf einen entsprechenden Mieterantrag umgehend eingegangen, die verwahrloste Cafeteria wurde saubergemacht und soweit wieder hergerichtet. Das ist sehr erfreulich.

Seit dem 08.01.2024 ist die Cafeteria Montag nachmittags auch Veranstaltungsort für ein "kreatives Treffen" von Mietern, mit wechselnden Inhalten, z.B. pantomimische Darstellung von Begriffen, Sprachspielen, Gedächtnistraining. Eine Mieterin der Osloer 78 hat diese Treffen initiiert.

Seit Juli 2024 kann auch endlich die Nachbarschaftsgruppe des Hauses Osloer 78 die Cafeteria Samstag nachmittags selbständig (mit Nutzungsvereinbarung) für ihre Treffen nutzen, diese finden alle 2 Wochen statt. 


Mehr Infos und Hintergründe in den Menü-Rubriken
"Über uns", "Impressionen" und "Historie"

Anleitung für ein ungemütliches Miteinander der Mieter


  • Kümmere Dich nur um Dich selbst und ignoriere Deine Mitmenschen.


  • Vermeide nach Möglichkeit Kontakte mit anderen Mitbewohnern.


  • Grüße niemanden und schau im Fahrstuhl auf den Boden.


  • Suche bei allen Problemen nach den Schuldigen und kümmere Dich nicht weiter drum.


  • Wenn mal eine Aktivität notwendig ist, suche jemanden, der sie für Dich ausführt, erkläre genau was gemacht werden muß und beschwere Dich hinterher lautstark über das Ergebnis.


  • Wenn irgendwo im Haus Lärm ist, ist es das Beste, wenn Du Dich auf den Flur stellst und laut rumbrüllst.


  • Kriminalität gehört zum Wedding. Wenn die Hausverwaltung nicht für Sicherheit sorgt, unterstütze diese Linie und schließe öffentliche Räume nicht ab, kümmere Dich nicht um ungewöhnliche Dinge und Leute im Haus.


  • Haustiere wissen von Natur aus, wie sie sich in einer Seniorenwohnanlage zu verhalten haben. Sollten sie mal etwas falsch machen, kann man es ihnen in Babysprache erklären.


  • Die BSR freut sich, wenn in die Biotonne ganz viele Plastikbeutel geworfen werden.


  • Dein Sperrmüll ist ein wertvolles Geschenk für Deine Mitbewohner. Lass ihn einfach irgendwo liegen und genieße Deine Großherzigkeit.


  • Bediene Dich für Deine Wohnungsausstattung auch gerne beim Gemeinschaftsmobiliar aus den Fluren. Nimm alles mit, was schön ist und was Du gebrauchen kannst: Stühle, Tische, Tischdecken, Deko und Pflanzen. 


  • Noch weitere Ideen? Dann schreib uns...


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